Mieterhöhungsverlangen

Vermieter und Mieter müssen bei der Mieterhöhung zur Anpassung an die Vergleichsmiete ein im Gesetz genau beschriebenes Verfahren einhalten.

Nach der gesetzlichen Regelung des § 558 BGB kann der Vermieter die vertraglich vereinbarte Grundmiete nur erhöhen, wenn er vorher die Zustimmung des Mieters eingeholt hat.

Der Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Grundmiete aber nur dann verlangen, wenn

1. die Einjahressperrfrist eingehalten,

2. die Kappungsgrenze beachtet,

3. das Mieterhöhungsverlangen begründet und

4. die ortsübliche Vergleichsmiete nicht überschritten wird.

 

Diese zwingend einzuhaltenden formalen Vorraussetzungen stellen nicht zu unterschätzende Hürden dar. Die Rechtsanwaltskanzlei Hantschel & Wollny berät und vertritt gleichermaßen Mieter und Vermieter, um diese Hürden erfolgreich zu nehmen.